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SYSTEMPATCH MIT DEM #SUM #SUPPORTPACKAGES #SPAM #MOPZ

Systeme auf dem neusten Stand zu halten ist keine leichte Aufgabe. Insbesondere im SAP-Umfeld handelt es sich meist um businesskritische Applikationen. SAP hilft den Administratoren mit vielen Werkzeugen planbare Aussagen über Systemdowntimes und Laufzeiten zu treffen.

Die Argumente pro SUM sind eher persönliche.

  • IT-Prozesse sollten standardisiert und übertragbar sein, daher ist die Wahl des gleichen Tools für verschiedene Prozesse genau richtig
  • viele Wohlfülfaktoren (Punkt 3)
  • Downtimeoptimierung
  • intensiver Check auf Quereffekte
  • Zusammenspiel mit dem MOPZ
  • kürzere Downtime, aber bei Standard und Advanced Modus deutlich höhere Wartungszeit und Hardwareanforderungen (für die Schatteninstanz=

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Standardcodeinspektor – #SCI #ABAP

…oder die dicken Schnitzer vorher erkennen.

In Projekte und Entwicklungen besteht oft das Problem, dass alles eilig und schnell ist.

Dokumentationen bleiben liegen und Zeit für die Qualitätssicherung gibt es auch nicht genügend.

Der Standardcodeinspektor kann der Administration helfen das System vor den „dicken Schnitzern“ zu bewahren.

Idee: Vor einem Transport wird der Transport auf Fehler, Warnungen und Errors geprüft.

Die Transaktion SCI öffnet das Programm.

Hier müssen zwei vorarbeiten gemacht werden und das „von unten nach oben“:

  1. eine Prüfvariante angelegt oder ausgewählt werden
  2. eine Objektmenge definiert werden – hier braucht der erste Lauf länger
  3. eine neue Inspektion gestartet werden

sci

 

Die Option global (zwei Köpfe) bietet sich an, da es kaum Gründe gibt, eine Referenzmenge nicht für einen größeren Kreis zu Verfügung zu stellen. Man legt über das Blatt eine neue Inspektion an und muss, ein wenig unkomfortabel, das Prüfvariante nochmals auswählen.

 

2016-01-06 14_29_00-Code Inspector_ Inspektion

Hier im Beispiel haben wir das Problem von nicht weiter definierten „WHERE“ abfragen.

Das kann entspannt sein, aber bei einer Abfrage auf eine große Tabelle zu Perfomance Problemen führen. Also: zurück zum Entwickler…

2016-01-06 14_30_17-Code Inspector_ Ergebnisse für

Beste Grüße,
Mario

Frühlingsputz und Transporte löschen (RDDIT076)

Einen Transport löschen ist kein Problem. Wenn die Berechtigungen stimmen, einfach den Transportauftrag übernehmen und auf die Mülltonne klicken. Weg ist der Auftrag.

Aber es kann auch sein, dass ein Entwickler bereits aufgaben freigegeben hat und diese trotzdem nicht mehr gebraucht werden, weil diese z. B. überholt sind, obsolet sind oder einfach nicht mehr gewünscht sind.

Ein freigegebender TA lässt sich theoretisch nicht löschen.

Image

Letztendlich ist der Status „freigegeben“ nur ein Eintrag in einer Tabelle. Mit dem Report RDDIT076 lässt sich dieser ändern.

Also SE38 > RDDIT076 und ausführen.

Mit diesem Report lassen sich die Transportaufträge manuell editieren.

Image2

 

Ist die Freigabe zurückgezogen, kann der Transportauftrag problemlos gelöscht werden.

Beste Grüße,
Mario

akutelle Servicepacks (SPs) finden

Service Packs werden von SAP ausgeliefert um (pro)aktiv Programmverbesserungen oder Änderungen (wie z.B. Steuerregelungen) einzuspielen. Das SAP-System wird mit „geringem“ Aufwand auf dem aktuellen Stand gehalten.

Die Einspielung der Service Packs ist ein eigenes Kapitel (TA:  SPAM bzw. SAINT). Ich möchte kurz erläutern, wie herausgefunden werden kann, ob eine Aktualisierung für die Systemkomponente verfügbar ist.

Das Beispiel erläutert exemplarisch für ein ABAP-System eine Abfrage für das SAP_Basis Paket für ECC 6.0..

Im SAP GUI über System >Status die aktuelle Versionen abfragen.

 

Zur Komponentenübersicht springen über das Feld „SAP-Systemdaten“.

 

 

…und die „eigene“ Komponente auswählen (z.B. SAP_BASIS):

 

Abgleich im SAP Service Market Place (Im Browser die Seite http://service.sap.com öffnen).

Nach der Anmeldung auf „Software Downloads“ klicken oder direkt über http://service.sap.com/swdc zum richtigen Ort gelangen.
Und zum Bereich „Support Packages und Patches“ abspringen.

 

Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten weiter zu navigieren.
Ich bevorzuge „A-Z Index“ und suche über „E“

 

dann „SAP ERP“ wählen:

 

auf SAP ERP 6.0 klicken.

und die gewünschte Komponente auswählen:

 

 

SAP ECC SERVER wählen

 

 

…hier nun das gewünschte Paket wählen.

Beim Beispiel für das „SAP BASIS“ Paket sehen wir nun, dass eine neuere Komponente verfügbar ist (wird im Fenster im unteren Bildbereich geöffnet):

 

 

vgl. mit dem SAP System auf der installierten Instanz.

 

 

Durch einen Klick auf den Titel  (hier: „SAPKB70026“)  werden die Hinweise angezeigt.

 

Um ganz sicher zu sein, es ist möglich, einen „Side Effect Report“ zu generieren. Dieser wird per Mail verschickt.

 

 

 

Beste Grüße,

Mario

 

 

 

 

eigenes Systembild im (ABAP) SAP-System

Das letzte Release des SAP-GUI (Stand 7.20) hat das SAP-System nicht nur attraktiver gemacht, nein, es sind noch einige gute Funktionen hinzugekommen. Z.B. das überarbeitet Log-On usw.. Aber eine Funktion ist verloren gegangen. Das Design des System kann nicht farblich verändert werden, außer es wird wieder ein Theme aus der Ur-alt Version ausgewählt.

Problem: Unsere User die in den Entwicklungssystemen, Qualitätssicherungssystemen und in den produktiven Systeme gleichzeitig arbeiten (Entwickler, Key-User) etc. konnten ohne farbliche Unterschiede die Systeme schwer unterscheiden. Natürlich hilft das Feld im unterem rechten Systemrand, aber das war nicht genug.

Lösungsansatz: Wir haben bei dem Anmeldebildschirm ein Systembild hinzugefügt. Auch für die Administration sehen Systembilder nicht nur besser aus, sondern helfen auch bei großen SAP-Landschaften die Systeme zu beschreiben und identifizieren. Das Systembild wurde im Photoshop angelegt und enthält Systeminformationen sowie Ansprechpartner für den Support.

Umsetzung:

( 1) Systemparameter für JPG pflegen

Es kann sein, dass der Systemparameter schon gepflegt ist, dann kann der Schritt übergangen werden. Wir pflegen den Systemparameter für JPG, weil unser Systembild im JPEG-Format angelegt wurde. (Bei anderen Formaten werden die entsprechenden Systemparameter gepflegt).

TA = Transaktion

TA: SE16 > Tabelle „MIMETYPES“ > Tabelleneintrag > Tabelleneintrag anlegen > TYPE = „JPG“ EXTENSION =“*.jpg“
(2) Einträge anlegen
Wir gehen von einer dreistufigen Systemlandschaft aus: Entwicklungssystem = DES, Qualitätssicherungssystem = DQS, Produktivsystem = DPS. Das Bild wird vom lokalen Rechner hochgeladen.
DES – DQS – DPS
Wir benennen die Parameter im eigenen Namensraum (Z_) und mit einem sprechenden Title (START_IMAGE) und dem jeweiligen System (DXS)
TA: SMW0 > [o] Binäre Daten für WebRFC-Anwendungen > [ENTER] > [F4] > neu: Objektname: „Z_START_IMAGE_DES“ Beschreibung. „Startbild Entwicklungssystem“
hier für alle Einträge für DQS / DPS anlegen:
Z_START_IMAGE_DQS / DPS
(3) Werte pflegen
TA:SM30 > Tabelle „SSM_CUST“ > neue Werte einpflegen:
Parametererläuterungen sind kursiv geschrieben
HIDE_START_IMAGE       „NO“
Startbild soll nicht versteckt werden
RESIZE_IMAGE               „NO“
Startbild wird an das Fenster angepasst
START_IMAGE               Z_START_IMAGE
(4) Test und Abschluss
Nach erfolgreichen Test im Testsystem die Werte für das Produktive System pflegen und Transportieren.
Im Anschluss den Wert für das Qualitätssicherungssystem pflegen.
Der Wert für das Testsystem wert als letzter Wert eingegeben.
Einstellungnsreihenfolge und Transportablauf:
Im Testsystem  DES die Einstellungen für das DPS pflegen und Transportieren = 1ter Transport
Im Testsystem DES die Einstellungen für das Qualitätssicherungssystem DQS pflegen und transportieren = 2ter Transport
Im Testsystem DES die Einstellungen für das DES pflegen.
Fin!
Beste Grüße,
Mario

A wie ABAP

Das Nervensystem jeder Software ist die Programmierung. Die Programmiersprache von SAP ist ABAP. ABAP steht ursprünglich für „Allgemeiner-Berichts –Anwendungs-Prozessor“, heute ist aber „Advanced-Business Application Programming“ weitesgehend verbreitet.

In Abap wurden alle Module der SAP-Software geschrieben. In der Netweaver Technologie wird sowohl auf ABAP als auch auf JAVA zurückgegriffen. ABAP ist eine reine SAP-Programmiersprache und lässt sich in keinem anderen Framework kompilieren.

SAP hat diese Programmiersprache entwickelt um den Ansprüchen für Massenverarbeitung und einer betriebswirtschaftlichen Softwarearchitektur gerecht zu werden. Für diese Zwecke wurde bei der Entwicklung auf schnellen Tabellenzugriff, Mehrfachzugriff auf Tabellen uvm. geachtet.

Programme werden in der sog. „Workbench“ geschrieben, dann getestet und nach einem erfolgreichen Test durch das Transportsystem in die Software eingespielt.

abap_firstprogram

(Bildquelle: http://zieglers.files.wordpress.com/2006/09/abap_firstprogram.jpg)

Beste Grüße,
Mario

SAP Netweaver Process Integration 7.1 (Minivortrag)

Einstieg zu SAP PI

Große Systeme decken viel Aufgaben ab, aber keine Software kann alle Aufgaben übernehmen. Verschiedene Produkte kommen für unterschiedliche Anwendungen und Geschäftsvorfälle zum Einsatz. Die Frage ist doch, wie vernetze ich die Programme miteinander. Software ist von Menschen gemacht und hat im Bezug auf die Kommunikation sehr menschliche Eigenschaften. Nicht jeder kann mit jedem und die wir sprechen nicht alle die gleiche Sprache. Die Herausforderung liegt nun darin die gemeinsame Grundlage zu finden.

Im Bezug auf SAP heißt die Technologie „SAP PI“. Ehemals Business Connecter, ehemals XI. PI steht hier für Process Integration. Das bedeutet soviel, dass nicht nur technologisch eine Anbindung der Schnittstellen angedacht ist, sonder ganze betriebswirtschaftliche Prozesse über Softwaregrenzen hinweg betrachtet werden. SOA (Servcie Orientierte Architectur) nennt das der Experte. Noch ist es eine Vision, aber die Zukunft hat noch nie auf sich warten lassen.

Text noch in Bearbeitung!