ABAP SLD TROUBLESHOOTING #SAP #SLD #RZ70

BASICS

Das SLD ist das Systemlandscape Directory. Eine Art Adressbuch. Es enthält die Angaben zu JAVA und ABAP Systemen und den Informationen zur installierten Software.

Es dient als Basisinforamtionslayer für verschiedene Prozesse im Solution Manager.

Java Systeme bindet man wie folgt an LINK.

Abap Systeme über die Transaktion RZ70

Die Standard RFC Verbindung heißt SLD_UC wird automatisch und dynamisch generiert.

TROUBLESHOOTING ABAP

Wichtige Transaktionen

  • RZ70 zum Versand der Daten
  • SLDCHECK zur Überprüfunge der Konfiguration
  • SLDAPICUST zur Einrichtung der http Einrichtung

Bsp. SLDCHECK

Fall 1 – ABAP Data Supplier definieren

SLD Bridge funtkioniert nicht mehr.

Eine Bridge ist ein Zwischendienst, der auf einer ausgewählten Installation laufen kann.
Auf dem Server wird eine Gateway eingerichtet (Check unter TA: SMGW, kommt eine Information an) und dieser kommuniziert dann stellvertretend zum SLD und leitet die Informationen weiter.

Der Standard Gateway-Host ist auf:

SID.FQN

Der Standardad Gateway-Service ist auf:

sapgw00, wobei 00 = die Instanznummer ist.

Das funktioniert in ABAP only Landschaften perfekt. Auf dem SLD kann zusätzlich, falls es Probleme gibt, den Data Supplier bennnen, aber dann funktionieren die JAVA-Informationen nicht oder man müsste diese wieder auf den ABAP-Server umleiten. Ein Workaround.

Fall 2 JAVA SLD direkt ansprechen

Im Idealfall entkoppelt man das System. Entweder man spricht das System direkt an (man startet das Gateway auf der ABAP Instanz).

oder installiert einen JAVA Gateway nach.

Im Standard ist das auf Port 3301

Dann werden in der RZ70 die Angaben wir folgt angepasst:

Fall 3 Daten werden erfolgreich verschickt, aber es erfolgt keine Aktualisierung

Die Daten werden im Bericht sauber angezeigt. Es gibt keinen no_Commit (ein Zeichen dafür, dass ein Gateway nicht gestartet werden kann oder die Verbindungen nicht akzeptiert werden).

Aber im SLD aktualisiert sich das Datum „Letzte Aktualisierung nicht“.

Das heißt auch, die Daten werden nicht verarbeitet.

Hier könnte die Inhaltsprüfung fehlschlagen.

Dazu kann man den Parameter runter setzen.

Das sollte kein Dauerzustand bleiben, aber so kann überprüft werden, ob die Daten wirklich fließen.

Fall 4 – Daten zusätzlich über HTTP statt RFC schicken.

In neuen Releases ist es Standard, dass das SLD direkt über http angesprochen werden kann.

Das gilt aber nicht für alle Systemstände.

Der Hinweis 2188401 liefert hier Abhilfe.

SAP liefert ein Programm mit dem die http(s) Routine mit in den Datensammelprozess eingebaut werden kann. Zunächst definiert man eine RFC-Http-Verbindung und diese wird mit in die Routine der RZ70 aufgenommen.

Fall 5 RFC call failed: Error when opening an RFC connection (CPIC-CALL: ‘ThSAPOCMINIT’,

Heißt, hier kann die Verbindung nicht aufgebaut werden. Wenn Firewall und Netzwerkprobleme ausgeschlossen sind, dann bleiben noch verschiedene Möglichkeiten.

(1) Gateway kann nicht gestartet werden:

Parameter überprüfen, starten mit gw/…:

gw/acl_mode = 0 

dann weiter mit z. B.
gw/keepalive = 0
gw/reg_keepalive = 0

Wenn dieser Parameter auf „0“ gesetzt ist, dann besteht kein Schutz. Jeder Client und Server hat die Berechtigung das Gateway zu nutzen und Programm anzustarten.

Bei jedem Start des Versands sollte auf dem Gatewayserver in der SMGW unter Springen > angemeldete Clients eine neue Verbindung zu sehen sein.

(2) User hat nicht die notwendigen Rollen oder ist gesperrt

sid.fqn:50000/nwa -> Konfigurationen -> Identity Management

Ist ein User gesperrt, funktioniert die Aktualisierung nicht.
Es besteht die Möglichkeit hier eine Enzterrung durch verschiedene Usertypen je Systemtyp hinzuzufügen „SLDUSERABAP“, „SLDUSERJAVA“, „SLDSYNCUSER“ etc… so können Probleme eingegrenzt werden.

 Für verschiedene Szenarien brauchen die SLD User die u.g. Berechtigungen.

Beste Grüße,
Mario