SPs EINSPIELEN (HR) IN 2017. TUTORIAL MIT SOLMAN 7.2. LMDB, SLD, LIFECYCLEMANAGER & SUM

Viele englische Begriffe in der Überschrift, aber davon sollten wir uns nicht verwirren lassen.

SAP hat mit dem Solution Manager ein starkes Tool geschaffen. Mit der Version 7.2. ist der Maintenanceplanner nicht mehr supportet.

Natürlich gibt es noch SPAM und SPAU um SPs einzuspielen, aber das ist nicht der gedachte Weg.

Das Tool der Wahl ist für SAP der SUM (Software Update Manager). Das hat den Hintergrund, dass SAP für alle Plattformen (ABAP und JAVA) ein Tool haben möchte, um Wartungen durchzuführen.

Aber von Anfang an.

In diesem Szenario gehen wir davon aus, dass wir auf einem on premise installiertem SAP System (ECC) die HR Supportpackages einspielen möchten. Dast ist ein übliches Szenario, da HR-Systeme mindestens zweimal pro Jahr aktualisiert werden sollten.

Folgende Produkte haben wir im Einsatz

  • HR System ECC ERP auf EHP 7
  • Solution Manager 7.2. SP 04
    • Basic Setup ist durchgeführt
    • LMDB ist aktiviert
    • SLD ist aktiviert
    • Verbindung zwischen SAP und Solution Manager ist eingerichtet

Der Ablauf „quick“

  • System wird an SLD angebunden
  • LMDB wird mit SLD synchronisiert und gefüllt
  • Szenario „Verwaltung der technischen Systeme“ ist durchgeführt
  • HR System wird aus dem LMDB im Solution Manager in den Lifecyclemanager verbunden bzw. hochgeladen
  • Im Lifecyclemanager wird für das System die Berechnung durchgeführt (SW+Packages) + Installations XML
  • Im Downloadmanager wird die Software heruntergeladen
  • Auf dem Server wir der SUM entpackt und die Installation durchgeführt

Details und Fallstrick

Wir laden unser zu patchendes System in das Tool der SAP (Maintenance Planner).

In der Landscape Management Database (TA: LMDB, im SolMan) gibt es beim technischen System den Kartreiwriter „SAP Support Portal“ und den wichtigen Butten „Upload in das SAP Support Portal“.

 

Wichtig! Das System sollte kurz vorher oder nach der letzten Änderung synchronisiert sein.
Der Job zum Update lässt sich automatisieren oder manuell anstoßen.

Ist die Systeminformation veraltet oder gar fehlerhaft, wird eine saubere Berechungen der Software nicht möglich sein.

Dann wählen wir hier das System aus und die Art des Patches.
In unserem Fall. Update SAP NetWeaver.

 

Man wählt den Zielstack und die Berechnung läuft.

Zusätzlich wählen wir Datenbank- und betriesbsystemspezifische Medien (Kernel, IGS,…) und die Updatesoftware (SUM).

Der kleine Button im Bildausschnitt in der Ecke rechts oben „Add HR Packages“ scheint ein wenig versteckt, aber ist der wichtige Knopf, um die Updatedateien hinzuzufügen. Diese werden im nächsten Bild gewählt.

Um den HR-Stand korrekt auszulesen muss der Rückgriff über den Solution Manager in das System gewährleistet sein. Ist das nicht möglich, muss das Szenario (solman_setup) „Verwaltung der technischen Systeme“ nochmals überprüft werden. Erst dann kann ein Korrekter Zielstand berechnet werden.

Der entpackte SUM wird direkt gestartet und kann asynchron von verschiedene Stellen im Browser aufgerufen werden.

ABAP und JAVA haben unterschiedliche Pfade!

Der Standardpfad für ABAP Patches ist beispielsweise:

http://SIDFQN:1128/lmsl/sumabap/SID/doc/sluigui/

Bewährt hat sich das Standardverfahren.

Die Unterschiede:

  • Single System – keine Schatteninstanz, direkter Patch, System bleibt länger down – hohes Risiko
  • Standardsystem – Das System wird einmal kopiert, dann die Kopie gepatcht und dann der Patch auf das echte System übertragen – mehr Ressourcen, wenig Risiko, mehr Vorbereitungszeit
  • Advanced mode – mehr Optionen, basierend auf dem Modus „Standardsystem“

Wichtig. Immer die Zielversionen überprüfen. Sonst läuft der ganze Prozess durch, aber das gewünschte Ergebnis tritt nicht ein.

Insbesondere bei dem HR-Teil darauf achten! Früher musste die Werte für HR-Teile manuell hochgesetzt weden

Hier wird die Schatteninstanz gepatcht.

Wenn alles sauber durchgelaufen ist, dann erscheint das Bild.

Zwei Ereignisse mussten wir parallel durchführen:

  • Datenbank erweitert, der Platz für die Schatteninstanz war zu gering
  • Die Schatteninstanz konnte nicht gestartet werden, da zu wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung stand. Ein kleiner Zwischenboot hat geholfen.

Beste Grüße,
Mario